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	<title>Blog der Rheingans Company GmbH &#187; Webfonts</title>
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	<description>Softwareentwicklung und digitale Kommunikationslösungen aus Bielefeld</description>
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		<title>Corporate Fonts: Eigene Schriftarten im Web einbinden</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 09:25:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lasse Rheingans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer Unternehmenswebseiten umsetzt, kommt immer wieder an die Grenzen des M&#246;glichen wenn es um die Integration von "<strong>Corporate Fonts</strong>", also den <strong>unternehmenseigenen Schriftarten</strong> geht, die nat&#252;rlich im Rahmen der Corporate Identity sehr wichtig sind. In diesem Artikel stellen wir kurz einige der momentan aktuellen Techniken vor. <a href="http://blog.rcgmbh.com/corporate-fonts-eigene-schriftarten-im-web-einbinden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Unternehmenswebseiten umsetzt, kommt immer wieder an die Grenzen des M&#246;glichen wenn es um die Integration von &#8220;<strong>Corporate Fonts</strong>&#8220;, also den <strong>unternehmenseigenen Schriftarten</strong> geht, die nat&#252;rlich im Rahmen der Corporate Identity sehr wichtig sind.<br />
<span id="more-258"></span><br />
Hierf&#252;r gibt es momentan die folgenden popul&#228;ren Ans&#228;tze, die ich im folgenden vorstellen m&#246;chte:</p>
<ul>
<li><strong>Text als Bild</strong> integrieren</li>
<li><strong>Text als Flash Film</strong> integrieren</li>
<li><strong>Text mit JavaScript</strong> umwandeln</li>
</ul>
<h3>1. Text in Corporate Fonts als Bild darstellen</h3>
<p>Das Austauschen von Texten durch Bilder war lange Zeit das &#8220;optimal&#8221; m&#246;gliche und eine weit verbreitete Art, Corporate Fonts im Web darzustellen. Schlagwort hierbei ist <strong>“Dynamic Image Replacement”</strong>. Der Text wurde, um zum Einen die Auffindbarkeit durch Suchmaschinen nicht zu verschlechtern und zum Anderen trotzdem &#8220;zug&#228;nglich&#8221; zu bleiben, per CSS ausserhalb des Block Elements (also z.B. der Headline &lt;h1&gt;) &#8211; oder direkt unsichtbar &#8211; gesetzt und das Block Element hat eine Hintergrundgrafik versehen bekommen. Die Technik ist auch unter &#8220;Fahrner Image Replacement&#8221; (oder <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fahrner_Image_Replacement">FIR, siehe Wikipedia</a>) bekannt.</p>
<p>Ein Beispiel w&#228;re folgendes, es muss nur das jeweilige Headline-Element mit einer bestimmten Klasse versehen werden:</p>
<p><strong>&lt;h1 class=”replace_me”&gt;Meine grafische &#220;berschrift&lt;/h1&gt;</strong></p>
<p>Das entsprechende CSS sieht dazu in etwa wie folgt aus:<br />
<code><br />
.replace_me {<br />
text-indent: -9999px;<br />
width: 500px;<br />
height: 80px;<br />
background: url('meineheadline.gif') #ffffff no-repeat;<br />
}</code></p>
<p>Bei Redaktionssystemen wie z.B. <strong>Typo3</strong> kann hierbei der <a rel="nofollow" href="http://wiki.typo3.org/index.php/GIFBUILDER">GIFBuilder</a> genutzt werden, der &#8211; entsprechend konfiguriert &#8211; diese Arbeiten automatisiert f&#252;r den Redakteur &#252;bernimmt.</p>
<p>Ein <strong>Nachteil dieser Technik</strong> sind u.a. die vielen Requests, die an den Server gesendet werden, sowie die vielen einzelnen Bilder die generiert und abgelegt werden m&#252;ssen. Weiterhin kann der Text nicht kopiert werden und die Darstellung auf mobilen Endger&#228;ten ist evtl. nicht so wie gew&#252;nscht. Der schlimmste Nachteil ist jedoch, dass manche Suchmaschinen die CSS Eigenschaft &#8220;text-indent&#8221; als Hinweis auf Suchmaschinen-Spamming ansehen und hierdurch eventuell <strong>Nachteile im Ranking</strong> entstehen k&#246;nnten.</p>
<p>Bei dem &#8220;dynamischen Image Replacement&#8221; gibt es nat&#252;rlich eine Vielzahl von verwandten und &#228;hnlichen Techniken (z.B. die Scalable Inline Image Replacement Technik, s. <a rel="nofollow" href="http://www.whaleofadive.com/misc/siir/about.php">SIIR</a> oder eine Ersetzung durch PHP, hier besonders erw&#228;hnenswert: <a href="http://www.joaomak.net/util/dtr/">P+C DTR</a>).</p>
<p>Eine etwas andere Art und Weise ist das Austauschen der Texte durch einen Flash Film:</p>
<h3>2. Text als Flash Film integrieren</h3>
<p>Da Flash seit Jahren die <strong>Integration von Schriftarten</strong> erm&#246;glicht, bietet sich Flash nat&#252;rlich auch als Werkzeug an, Corporate Fonts in Webseiten zu integrieren. Hier hat sich die &#8220;<strong>Scalable Inman Flash Replacement</strong>&#8221; Technik (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Scalable_Inman_Flash_Replacement">Wikipedia Eintrag</a>) als &#8220;Tool&#8221; bzw. technischer Ansatz etabliert. Grunds&#228;tzlich funktioniert diese so, dass die bearbeitbare FLA Datei einmal ge&#246;ffnet werden muss (Flash wird also ben&#246;tigt), dort die jeweilige Corporate Font integriert und eingebettet wird und danach, gemeinsam mit einigen CSS und JavaScript Anweisungen, auf dem Webserver und in der Seite hinterlegt wird.</p>
<p>Wie die Technik integriert werden kann findet sich auf der <a href="http://novemberborn.net/sifr3">Projekt-Webseite von SIFR</a> oder in <a rel="nofollow" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;client=firefox-a&amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;hs=NZj&amp;q=how+does+sifr+work+tutorial&amp;btnG=Suche&amp;meta=&amp;aq=f&amp;oq=">unz&#228;hligen, bei Google auffindbaren Tutorials</a>.</p>
<p><strong>Nachteil:</strong> Bei der Integration von Flash auf Webseiten k&#246;nnen sich unter anderem die Ladezeiten verschlechtern. Weiterhin k&#246;nnten s&#228;mtliche Inhalte durch die steigende Popularit&#228;t von Ad Blockern im schlechtesten Fall nicht angezeigt werden. Au&#223;erdem wird nat&#252;rlich das Flash Plugin und aktiviertes JavaScript ben&#246;tigt. Manche Blogs berichten hierbei auch von Performance Problemen, die durch das Flash PlugIn hervorgerrufen werden, sowie von Problemen, dass sich das Flash Kontextmen&#252; und nicht das &#8220;regul&#228;re&#8221; Browser-Kontextmen&#252; &#246;ffnet, was ich aber kaum als Problem ansehen w&#252;rde.</p>
<h3>3. Text mit JavaScript umwandeln</h3>
<p>Ebenfalls &#228;u&#223;erst im Trend liegt das Ersetzen von &#220;berschriften und ganzen Textbl&#246;cken durch JavaScript. Auf unserer Unternehmenswebseite (<a title="Online-Agentur Bielefeld" href="http://www.rcgmbh.com">Online-Agentur Bielefeld</a>) wie auch in diesem Blog nutzen wir hierf&#252;r <strong>Cufón</strong> (in diesem Blog &#252;brigens mithilfe des <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/wp-cufon/" rel="nofollow"><strong>Cufón WordPress Plugins</strong> von Tobias Battenberg</a>). Nat&#252;rlich gibt es aber auch noch andere M&#246;glichkeiten.</p>
<p>Die Beschreibung der Features auf der <a href="http://wiki.github.com/sorccu/cufon/about">Cufón Webseite</a> liest sich wie folgt:</p>
<blockquote>
<ol>
<li>No plug-ins required – it can only use features natively supported by the client</li>
<li>Compatibility – it has to work on every major browser on the market</li>
<li>Ease of use – no or near-zero configuration needed for standard use cases</li>
<li>Speed – it has to be fast, even for sufficiently large amounts of text</li>
</ol>
</blockquote>
<p><strong>Nachteil von Cufón</strong> ist die Notwendigkeit von aktiviertem JavaScript, da die Font Dateien als JavaScript Vektor-Beschreibungen vorliegen. Diesen Nachteil teilen sich allerdings fast alle anderen M&#246;glichkeiten ebenfalls. Ein <a href="http://cufon.shoqolate.com/generate/" rel="nofollow">Generator f&#252;r solche Font Dateien wird auf der Cufón Webseite zur Verf&#252;gung gestellt</a> &#8211; inklusive &#8220;rights management&#8221;, auf welchen Domains die Fonts integriert sein d&#252;rfen.</p>
<p>Ganz neu im Boot der Text / Font-Replacement JavaScript Techniken findet sich auch der Dienstleister <strong><a href="http://typekit.com" rel="nofollow">TypeKit</a></strong>.</p>
<p>Typekit stellt eine Vielzahl von Fonts als &#8220;Software as a service&#8221; zur Verf&#252;gung, der &#8211; in Verbindung mit einem kleinen JavaScript &#8211; die verschiedene Schriftarten in eigenen Web-Projekten (kostenpflichtig) nutzbar macht. Mehr zu TypeKit unter anderem bei <a rel="nofollow" href="http://www.sitepoint.com/blogs/2009/06/01/web-fonts-get-real-with-typekit/">SitePoint</a>, <a rel="nofollow" href="http://eu.techcrunch.com/2009/11/11/typekit-launches-hopes-to-save-typography-on-the-web/">Techcrunch</a> oder <a rel="nofollow" href="http://www.readwriteweb.com/archives/font-ificating_delivering_web-native_fonts.php">ReadWriteWeb</a> sowie dem <a rel="nofollow" href="http://blog.typekit.com/2009/05/27/introducing-typekit/">TypeKit Blog</a>. </p>
<p>Bei TypeKit gilt es allerdings im Hinterkopf zu behalten, dass viele der modernen Browser es bereits erm&#246;glichen, eigene Fonts per @font-face im CSS zu integrieren und dann in der font-family CSS Anweisung nutzbar machen (bei SELFHTML wird allerdings <a href="http://de.selfhtml.org/css/eigenschaften/schrift_datei.htm" rel="nofollow">f&#228;lschlicherweise</a> davon gesprochen, dass Mozilla und WebKit Browser dies nicht verstehen w&#252;rden). Hierbei werden allerdings in &#8220;corporate&#8221; Projekten evtl. f&#252;r die Schriftart vorhandene Lizenzbedingungen nicht eingehalten (die Fonts w&#228;ren ggfls. downloadbar), was bei TypeKit durch deren integriertes Digital Rights Management gegebenenfalls m&#246;glich w&#228;re. </p>
<p>Ein Beispiel f&#252;r eine solche Integration von Schriftarten w&#228;ren die folgenden CSS Anweisungen (gefunden bei <a href="http://tobias-otte.de/essays/web-fonts/">Tobias Otte</a>): </p>
<p>Zuerst m&#252;ssen wir die Font Familie mithilfe von @font-face deklarieren:<br />
<code><br />
@font-face {<br />
font-family: Delicious;<br />
src: url('fonts/delicious/Delicious-Roman.otf') format("opentype");<br />
}</code></p>
<p>Danach kann sie wie gewohnt als CSS Attributwert f&#252;r die font-family genutzt werden:<br />
<code><br />
font-family: Delicious, Arial, sans-serif;<br />
</code></p>
<p>F&#252;r Corporate Projekte ist die Integration der Schrift mittels &#8220;font-face&#8221; in meinen Augen aber h&#228;ufig auch nicht einsetzbar, da viele der Unternehmen noch &#228;ltere Browser unterst&#252;tzen m&#252;ssen / wollen &#8211; dazu kommt die Problematik mit Lizenzbedingungen der Hausschrift, die eine Nutzung in dieser Art und Weise oftmals nicht erlauben. </p>
</p>
<p>Eine &#220;bersicht &#252;ber aktuelle Techniken findet sich unter anderem bei <a rel="nofollow" href="http://www.drweb.de/webdesign/image-replacement-technik.shtml">Dr. Web</a> oder dem <a rel="nofollow" href="http://www.smashingmagazine.com/2009/10/22/rich-typography-on-the-web-techniques-and-tools/">Smashing Magazine</a>. </p>
<p>Einen fast aktuellen Status zur Unterst&#252;tzung einzelner M&#246;glichkeiten durch verschiedene Browser findet sich bei <a href="http://tobias-otte.de/2009/04/aktuelles-zur-webtypografie/">Tobias Otte</a>.</p>
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